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Kronen Zeitung

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EM Qualifikation

NACH ELFER-KRIMI

Italien wahrt WM-Chance! Showdown gegen Bosnien

krone Sport

Italiens Fußballnationalteam hat die Chance auf die erste WM-Teilnahme seit 2014 gewahrt. Die „Azzurri“ gewannen am Donnerstag im Halbfinale des europäischen WM-Play-offs gegen Nordirland mit 2:0 (0:0) und bekommen es nun im Showdown mit Österreichs Quali-Gruppen-Gegner Bosnien-Herzegowina zu tun. 


Im Play-off-Finale am Dienstag (20.45 Uhr) spielen zudem Schweden gegen Polen, der Kosovo gegen die Türkei und Tschechien gegen Dänemark um ein Ticket für die Endrunde im Sommer in Nordamerika.

Bild: AP/Nick Potts

Die Italiener starteten in Bergamo stark, fanden aber zunächst kein taugliches Mittel, den kompakten Abwehrblock der Nordiren zu knacken. Nach knapp einer Stunde erlöste Sandro Tonali aber die Elf von Gennaro Gattuso. Nach einer zu kurzen Abwehr der Gäste zog der Mittelfeldspieler von der Strafraumgrenze ab und traf zur Führung (56.). Moise Kean (80.) sorgte mit einem Schuss ins lange Eck dafür, dass es in der Schlussphase nicht mehr zum Zittern wurde.

Am Dienstag geht es für die Italiener nun nach Bosnien-Herzegowina, das gegen Wales nach einem 1:1 nach Verlängerung im Elfmeterschießen (4:2) den Aufstieg schaffte. Altstar Edin Dzeko hatte die Bosnier davor mit seinem Treffer zum 1:1 in der 86. Minute vor dem Aus gewahrt.

Schweden und Polen weiter
Schweden setzte sich dank Viktor Gyökeres gegen die Ukraine mit 3:1 (1:0) durch. Der Arsenal-Stürmer bewies in Valencia mit einem Hattrick (6., 51., 73./Elfmeter) seine Abschlussstärke. Am Dienstag wartet nun Polen, das sich in Warschau gegen Albanien dank zweier Routiniers mit 2:1 durchsetzte. Nach dem 0:1-Pausenrückstand durch ein Tor von Aber Hoxha (42.) trafen Robert Lewandowski per Kopf nach einer Ecke (63.) und Piotr Zielinski (73.).

Bild: AP/Alberto Saiz

Dänemark feierte gegen Nordmazedonien einen souveränen 4:0 (0:0)-Heimsieg. Mikkel Damsgaard (49.) brachte die Dänen kurz nach der Pause in Führung, mit einem Doppelpack sorgte Gustav Isaksen (58., 59.) nach knapp einer Stunde für die endgültige Entscheidung. Dienstag-Gegner Tschechien lag zu Hause gegen Irland nach 23 Minuten 0:2 zurück, schaffte dank Patrik Schick (27./Elfmeter) und Ladislav Krejci (86.) aber den Gleichstand und entschied das Elfmeterschießen mit 4:3 für sich.

Bild: EPA/LESZEK SZYMANSKI

Play-off/Halbfinale:

Türkei – Rumänien 1:0 (0:0)
Tor: Kadioglu (53.)

Italien – Nordirland 2:0 (0:0)
Tore: Tonali (56.), Kean (80.)

Slowakei – Kosovo 3:4 (2:1)
Tore: Valjent (6.), Haraslin (45.), Strelec (94.) bzw. Hodza (21.), Asllani (47.), Muslija (60.), Hajrizi (72.)

Dänemark – Nordmazedonien 4:0 (0:0)
Tore: Damsgaard (49.), Isaksen (58., 59.), Nörgaard (75.)

Ukraine – Schweden 1:3 (0:1)
Tore: Ponomarenko (90.) bzw. Gyökeres (6., 51., 73./Elfmeter)

Polen – Albanien 2:1 (0:1)
Tore: Lewandowski (63.), Zielinski (73.) bzw. Hoxha (42.)

Wales – Bosnien-Herzegowina 1:1 n.V. (1:1,0:0), 2:4 im Elfmeterschießen. Tore: James (51.) bzw. Dzeko (86.)

Tschechien – Irland 2:2 n.V. (2:2,1:2), 4:3 im Elfmeterschießen
Tore: Schick (27./Elfmeter), Krejci (86.) bzw. Parrott (19./Elfmeter), Kovar (23./Eigentor)

Play-off-Finale (Dienstag, 20.45 Uhr):
Bosnien-Herzegowina – Italien
Schweden – Polen
Kosovo – Türkei
Tschechien – Dänemark


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